„Wer oder was ist SPECK? Schaut man auf Wikipedia, handelt es sich
um ein allseits beliebtes Dörrfleisch-Produkt. Im engeren Sinne um
das Fettgewebe von Schweinen, das zwischen Haut und Muskeln liegt.
Abseits rein kulinarischer Definitionen ist da dieses PSYCHEDELIC- und
SPACE-ROCK-QUARTETT aus ÖSTERREICH; bereits jetzt ein absolutes
Highlight dieses Genres. SPECK spielen einen epochal-groovigen Sound
der dem geneigten Hörer so plötzlich in die Beine fährt wie der
Teufel in die armen Seelen. BASSLINES so mega fett, dass selbst der
überzeugteste Anhänger jener eingangs erwähnten
Fleischerei-Spezialität dagegen wirkt wie ein magersüchtiger Asket.
Dazu scheppernd ein WILDES TREIBENDES SCHLAGZEUG, ergänzt durch einen
SYNTH, der den Raum ins All und wieder zurückschießt, und ein IRRES
GITARRENSPIEL, das ständig zwischen EXPERIMENTELL KREISCHENDER
RASEREI und RHYTHMISCH NUANCIERTEM FEINZEICHNER oszilliert. Das
Ganze verbindet sich zu einer Melange, einem KALEIDOSKOP AUS
INNOVATION und einer PRISE NOSTALGIE. Das alles wird von der Band live
so routiniert und unaufgeregt aufgeführt, als seien sie zu einem
LOCKEREN JAM IM PROBERAUM, während die Crowd in Raserei verfällt.
Vom musikalischen Feingeist, der bevorzugt Jazz- und
Psychedelicplatten der SIEBZIGER hört, bis zum Hardcore-Anhänger mit
der Bitte um SCHNELLE DRUMS UND HARTE RIFFS kommt hier jeder auf seine
Kosten. Mehr noch, der Teufel selbst soll auf diversen Auftritten der
Band aus dem höllischen Schlund emporgestiegen sein, um SPECK seine
eigene Seele für eine Zugabe zu verkaufen.“ (Text: Tanja und
Richard Sturm)
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10/07/2026 Last update