Rathmann spielen dunklen Gitarrenpop. Ungeschliffen und roh.
Schmutzig, räumlich und mit einem Sinn für Romantik. Auf ihrem
Debütalbum „Die Goldenen Zwanziger“ haben sie zu einem klaren
Selbstverständnis – einem eigenständigen Sound – gefunden und
erzählen darin ehrlich und nahbar. Wenn in ihren Songs ein junges
Paar ungewollt schwanger wird, Menschen aus der Bahn geraten oder sich
dystopische Zukunftsaussichten breit machen – dann vertonen Rathmann
abgründig und introspektiv, eingängig und wunderschön die
Zwanziger. Ihre eigenen und das Jahrzehnt, in dem sie sie erleben.
Vom Indierocker „Warum tut Liebe so“ über den folkigen
„Trauriger Geist“ bis zumItalo-Western-Titeltrack des Albums –
überall ist die klare Handschrift zu erkennen: Eine Band, die sich
erlaubt, Band zu sein. Eine Band, die sich nicht am Zeitgeist, sondern
ausschließlich an ihren eigenen Interessen orientiert. Und so findet
man auf ihrem im Herbst 2026 erscheinenden Debütalbum mehr Anleihen
von Leonard Cohen, Big Thief, Dr. Dog und Bands der Hamburger Schule
als vom zeitgenössischen, deutschen Indiepop. Bei ihren Konzerten wie
auch im Songwriting, Rathmann fangen in ihren Liedern den Moment ein:
Die Unsicherheit unserer Zeit, die Tristesse einer soliden
Quarter-Life-Crisis - immer aber auch die Freude an der Gemeinsamkeit
und die Aufregung eines Lebens, das es noch zu entdecken gibt
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06/07/2026 Last update